Auslastung in Prozent und Wunsch-Montagetermin
Am Projekt trägst du ein, wann der Kunde montiert haben möchte. Oben auf der Seite Kapazität siehst du die Auslastung je Woche oder Monat in Prozent. Und ab dem Stand „Beauftragt“ rechnet CraftFlow vom Wunschtermin rückwärts einen Vorschlag für Fertigung und Montage. Eingeplant wird nur, was du übernimmst.

Der Kasten Auslastung: je Woche eine Säule, über 100 % rot. Säule anklicken zeigt die Projekte dieses Zeitraums. Beispielwerte aus dem Testkonto.
Der Wunsch-Montagetermin
Auf der Projektseite unter dem Projektkopf steht die Zeile Wunsch-Montage → + Wunschtermin eintragen. Eingabe als Kalenderwoche (zum Beispiel KW 46, Montag bis Freitag) oder Datum / Zeitraum. Dazu „Wie verbindlich?“: Wunsch (ungefähr), fest vereinbart oder spätestens bis, und eine Notiz.
Legst du die Auftragsbestätigung an, fragt CraftFlow einmal nach dem Wunschtermin — freiwillig, mit „Später“.
Der Wunschtermin ist nur für deine Planung. Er steht auf keinem Angebot, keiner Auftragsbestätigung, keiner Rechnung und in keiner Mail an den Kunden. Willst du dem Kunden einen Termin schriftlich nennen, schreibst du ihn wie bisher selbst ins Dokument, zum Beispiel mit dem Textbaustein „Ausführungszeitraum“.
Auslastung in Prozent
Prozent heißt: eingeplante Stunden geteilt durch verfügbare Stunden. Verfügbar ist die Sollzeit mal dem produktiven Anteil, abzüglich Feiertage, Urlaub und Krankheit. Darüber stehen „Nächste 4 Wochen“ und „nächste 12 Wochen“. Du schaltest zwischen Wochen und Monate um und blätterst mit ← Heute →.
Die Säule ist gestapelt: Fertigung voll, Lieferung/Montage und Einsätze ohne grobe Einplanung heller. Ein Klick auf eine Säule zeigt darunter die Projekte dieses Zeitraums. Am Handy steht jede Woche als Zeile mit Prozentbalken.
| Auslastung | Ampel |
|---|---|
| unter 60 % | Luft (blaugrau) |
| 60–85 % | gut (grün) |
| 86–100 % | voll (gelb) |
| über 100 % | überbucht (rot) |
Was noch kommen könnte
Beauftragte Projekte mit Wunschtermin, die noch nicht eingeplant sind, stehen gestrichelt obendrauf. Mit dem Haken Angebote mitzeigen kommen offene Angebote mit Wunschtermin dazu — ungewichtet, also „falls alle zusagen“. Diese Vorschau zählt nicht in die Prozentzahl. Ferne Wochen sehen fast immer leer aus, weil dort noch nichts beauftragt ist.
Der Terminvorschlag
Ab dem Stand „Beauftragt“, mit Wunschtermin und noch ohne Einplanung, rechnet CraftFlow rückwärts: Montage am ersten Arbeitstag des Wunschtermins, davor ein Puffer und bei Oberfläche eine Trockenzeit (beide voreingestellt auf 2 Arbeitstage), davor die Fertigung so kurz wie möglich, ohne dass eine Woche über 85 % oder ein Tag über 100 % kommt. Dazu „Material bestellen bis“ als Hinweis — CraftFlow bestellt nichts.
Passt es nicht, nennt der Vorschlag den frühestmöglichen Termin und wie viele Stunden fehlen. Die Stunden kommen aus der Kalkulation; Büro zählt nicht.
Der Vorschlag steht auf der Projektseite unter Nachkalkulation → Laufender Stand → Termine und auf der Seite Kapazität im Kasten Terminvorschläge. Übernehmen legt Fertigung und Lieferung/Montage als Einplanung an, Ändern lässt dich Beginn, Ende und Stunden selbst setzen, Verwerfen blendet ihn aus. Ohne deinen Klick wird nie etwas eingeplant.
Der produktive Anteil
Unter Zeiterfassung → Personal → Kasten „Planung & Auslastung“ stellst du je Person ein, wie viel ihrer Zeit in die Werkstatt geht — voreingestellt sind 100 %. Als Inhaber bist du viel im Büro, oft 30–50 %. Der Wert zählt nur für Kapazität und Auslastung, nie für Zeitkonto, Urlaub oder Lohn. Im selben Kasten stehen die Werte für den Terminvorschlag.
Worauf du achten solltest
- Für Angebote gibt es keinen Terminvorschlag, nur die gestrichelte Vorschau im Diagramm.
- Diagramm und Vorschlag zeigen nur Summen und Projekte — nie eine Person und nie den Grund einer Abwesenheit.
- Die Auslastung sehen nur der Inhaber und Mitarbeiter mit dem Recht „Zeiten verwalten“. Wer nur stempelt, sieht weder Wunschtermin noch Prozente.
Das gehört dazu
Passt dazu
Diese Seite erklärt eine Funktion. Wofür CraftFlow gebaut ist und für welche Betriebe es sich rechnet, steht auf Schreiner-Software.
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