Mahnwesen

Mahnwesen für Handwerker —
freundlich, aber mit Frist.

Die Rechnung ist raus, das Geld nicht da. CraftFlow sieht, welche Rechnung überfällig ist, schlägt die nächste Stufe vor — Zahlungserinnerung, erste, zweite Mahnung — und rechnet Zinsen nur, wenn sich der Verzug belegen lässt. Verschickt wird erst, wenn du auf „Jetzt senden“ drückst — über dein eigenes Postfach (ab Pro) oder über CraftFlow im Namen deines Betriebs. Oder du nimmst das PDF und schickst es selbst.

Was das Mahnwesen kann

Nicht hinterherlaufen,
sondern nachfassen.

Die meisten Kunden zahlen nach einer freundlichen Erinnerung. Für die anderen braucht es Fristen und Beträge, die stimmen.

Alles Überfällige auf einen Blick
In der Buchhaltung steht oben der Kasten „Mahnungen“ mit allen überfälligen Rechnungen, in der Projektliste ein Streifen mit der Anzahl. An jeder Rechnung im Projekt gibt es den Kasten „Mahnen“.
Ein Vorschlag statt eines Kalenders
Je Rechnung schlägt CraftFlow die nächste Stufe vor: Zahlungserinnerung ab 7 Tagen nach Fälligkeit, dann 1. und 2. Mahnung im Abstand von 14 Tagen, jeweils mit Frist. Ist die Rechnung schon länger offen, schlägt CraftFlow gleich die passende Stufe vor — die 2. Mahnung aber nur, wenn vorher schon eine Erinnerung oder 1. Mahnung rausging. Fällt das Fristende auf ein Wochenende oder einen Feiertag, rückt es auf den nächsten Werktag. Abstände und Fristen stellst du selbst ein.
Zinsen nur bei belegtem Verzug
Verzugszinsen rechnet CraftFlow nur, wenn sich der Verzug belegen lässt — etwa eine verschickte Mahnung mit abgelaufener Frist. Zinssatz: Basiszins plus 5 Prozentpunkte bei Privatkunden, plus 9 bei Geschäftskunden, taggenau auf den offenen Betrag. Die 40-€-Pauschale gibt es nur bei Geschäftskunden.
Teilzahlung und Mahnsperre
Ist schon ein Teil eingegangen, erfasst du die Teilzahlung — die Mahnung bedankt sich dafür und fordert nur den Rest. Ist eine Ratenzahlung vereinbart, setzt du eine Mahnsperre mit Datum und Grund; bis dahin kommt kein Vorschlag.
Eine Nummer, ein Betrag
„Jetzt senden“ vergibt die Mahnnummer, erzeugt das PDF und schickt die Mail in einem Schritt. Mail und PDF nennen immer denselben Betrag. Gesendet wird über dein eigenes Postfach (ab Pro) oder über CraftFlow im Namen deines Betriebs — über CraftFlow nur an die hinterlegte Adresse des Kunden, höchstens 30 Mails in 24 Stunden, in der Testphase 5. Ist die Rechnung inzwischen bezahlt, lehnt CraftFlow das Senden ab.
Hinweis auf der Rechnung an Privatkunden
Mit dem Mahnwesen tragen neue Rechnungen an Privatpersonen den Hinweis nach § 286 Abs. 3 BGB: spätestens 30 Tage nach Fälligkeit und Zugang kommt der Kunde in Verzug, auch ohne Mahnung. Ob er im Einzelfall wirkt, ist eine Rechtsfrage.

So läuft's

Drei Schritte
bis zur Mahnung.

Du entscheidest bei jedem Schritt — CraftFlow rechnet.

1
Überfällig erkannt
Die Rechnung steht im Kasten „Mahnungen“, mit Vorschlag für die Stufe.
2
Vorbereiten
Stufe, Frist, Zinsen und Text prüfen und ändern, PDF ansehen.
3
Senden oder Post
Per Mail über dein eigenes Postfach (ab Pro) oder über CraftFlow — oder als PDF für Briefkasten und eigene Mail.

Tiefer rein

Mahnen fängt
bei der Rechnung an.

Gemahnt wird, was gefordert ist — nicht, was nur beauftragt oder angeboten ist. Warum die Buchhaltung diese Töpfe getrennt hält, steht unter Buchhaltung: wann kommt wie viel Geld.

Ohne Zahlungsziel auf der Rechnung gibt es keinen Fälligkeitstag und damit keine Stufe. Wie Rechnungen mit Zahlungsziel und Skonto aus dem Angebot entstehen, zeigt das Rechnungsprogramm für Schreiner.

Und ein Nachlass, den du gibst, um überhaupt den Auftrag zu bekommen, kostet oft mehr, als er aussieht — nachzulesen unter Nachlass und Skonto.

Passt dazu

Mein BetriebRechnungen schreiben: Auftragsbestätigung, Abschlag, Schlussrechnung, StornoAus dem Angebot wird die Auftragsbestätigung, daraus Abschlags- und Schlussrechnung — und wenn etwas nicht stimmt, die Stornorechnung.Mein BetriebMahnwesen: Zahlungserinnerung und MahnungCraftFlow erkennt überfällige Rechnungen und schlägt die nächste Stufe vor. Du prüfst und schickst ab — nichts geht von selbst raus.Mein BetriebMonatsende: Zeiten abschließen, Belege an den SteuerberaterEinmal im Monat: offene Nachträge bestätigen, den Monat abschließen und das Paket für den Steuerberater herunterladen.Mein BetriebZahlung eintragen: bezahlt, Teilzahlung, zurücknehmenIst das Geld da, trägst du den Eingang an der Rechnung ein — ganz, in Teilen oder aus dem Kontoauszug.Mein BetriebRechnung korrigieren: Stornorechnung und neue RechnungFehler in einer festgeschriebenen Rechnung? Stornorechnung erstellen, korrigierte Rechnung anlegen, beides an den Kunden schicken.Mein BetriebE-Rechnung ausstellen: ZUGFeRD und XRechnungJede festgeschriebene Rechnung gibt es zusätzlich als E-Rechnung — als ZUGFeRD-PDF für Firmenkunden und als XRechnung für Behörden.Mein BetriebKontoabgleich: Kontoauszug hochladen, Zahlungen zuordnenKontoauszug als Datei hochladen — CraftFlow sucht zu jedem Umsatz die passende Rechnung oder den Beleg, ohne KI.Mein BetriebKontoumsätze durchsuchenEin Suchfeld über der Umsatzliste findet Name, Verwendungszweck, IBAN, Betrag, Datum und Rechnungsnummer.Mein BetriebBelege: Eingangsrechnungen sammeln und an den Steuerberater gebenLieferant, Baumarkt, Tankstelle — hochladen oder fotografieren, CraftFlow liest aus und schlägt Projekt und Konto vor, du bestätigst.Mein BetriebBuchhaltung: wann kommt wie viel GeldGefordert, beauftragt, angeboten, eingegangen — vier Blöcke getrennt, damit keine Zahl entsteht, die es nicht gibt.EinrichtungDeine Nummern für Angebot, Auftrag und RechnungFünf Nummernkreise, je mit Präfix, Stellen, Startwert und Jahresbezug — vom Inhaber einstellbar, und geprüft auf Doppelte.AngebotNachlass und SkontoFünf Prozent vom Preis sind nicht fünf Prozent vom Verdienst — CraftFlow rechnet vor, was ein Nachlass wirklich kostet.RatgeberAngebotsvorlage für HandwerkerMuster mit allen Pflichtangaben, Positionen und Zahlungsbedingungen, auch als Word und Excel.

Häufige Fragen

Verschickt CraftFlow Mahnungen automatisch?
Nein. CraftFlow schlägt die nächste Stufe vor und bereitet Mail und PDF vor. Raus geht eine Mahnung erst mit „Jetzt senden“ — oder du lädst das PDF für die Post herunter.
Ab welchem Tarif gibt es das Mahnwesen?
Ab dem Starter-Tarif: 29 € im Monat oder 290 € im Jahr, jeweils netto. In der 14-tägigen Testphase ist es dabei.
Rechnet CraftFlow Mahngebühren?
Nein. CraftFlow rechnet Verzugszinsen, wenn sich der Verzug belegen lässt, und bei Geschäftskunden die Pauschale von 40 € einmal je Rechnung. Mahngebühren kommen nicht dazu. Auslagen wie Porto kannst du ab Verzug ansetzen.
Was passiert nach der letzten Mahnung?
Zahlt der Kunde dann immer noch nicht, bleibt das gerichtliche Mahnverfahren. Das leitet CraftFlow nie selbst ein.
Ist das eine Rechtsberatung?
Nein. CraftFlow rechnet Fristen, Zinsen und Beträge nach festen Regeln und sagt dir, worauf es sich stützt. Ob im Einzelfall Verzug eingetreten ist, ist eine Rechtsfrage — im Zweifel fragst du deinen Anwalt.

Offene Rechnungen.
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