← Werkstatt
Mein Betrieb·seit 3. Oktober 2026ab Starter

Dein echter Stundensatz: was dich eine Stunde wirklich kostet

Deine Stundensätze hast du irgendwann einmal eingestellt. Ob sie heute noch reichen, sagt dir der Abschnitt Dein Stundensatz-Vorschlag im Kompass. Gerechnet wird aus deinen eigenen Zahlen in CraftFlow — echte Belege, echte Löhne, echte Stunden. Ohne KI und ohne Branchenwerte.

Zu finden unterSeitenleiste → 🧭 Kompass → Abschnitt „Dein Stundensatz-Vorschlag“

Die drei Zahlen

Den Abschnitt siehst nur du als Inhaber. Die drei Zahlen stehen heute im Abschnitt Dein Stundensatz-Vorschlag — schon ab dem Starter-Plan (mehr unten). Hinter dem kleinen ⓘ an jeder Zahl steht die Erklärung und die Zusammensetzung.

ZahlWas sie dir sagt
Selbstkosten je StundeWas dich eine produktive Stunde kostet — die Preisuntergrenze. Darunter zahlst du an jeder Stunde drauf.
Mit Wagnis & GewinnSelbstkosten plus Aufschlag. Vorgabe 15 %, im Feld daneben änderbar. Gilt nur für diese Rechnung — deine Kostenstellen bleiben, wie sie sind.
Deine Sätze im SchnittDer Durchschnitt deiner eingestellten Kostenstellen-Sätze, gewichtet nach den kalkulierten Stunden deiner Angebote der letzten 12 Monate.

Gewichtet wird zuerst nur mit gewonnenen Angeboten, sonst mit allen; ohne Angebote ist es der einfache Durchschnitt.

So wird gerechnet

(Personalkosten + Gemeinkosten + dein Unternehmerlohn) ÷ produktive Stunden. Gerechnet wird über die letzten abgeschlossenen Monate, höchstens 12. Der laufende Monat zählt nicht mit — da fehlen noch Belege und Stunden.

Fängst du erst später mit Belegen oder der Zeiterfassung an, beginnt die Rechnung mit dem ersten Monat, in dem es sie gibt.

BausteinWoher er kommt
PersonalkostenDie Monatssummen aus deiner Lohnabrechnung, eingetragen unten im Kompass bei den Einstellungen. Fehlt ein Monat, nimmt CraftFlow den Wert aus Meine Kosten und schreibt „geschätzt“ dazu.
GemeinkostenDeine bestätigten Belege: Fahrzeuge, Räume, Versicherungen, Werbung, Verwaltung, Werkzeug, Sonstiges und nicht Zugeordnetes. Dazu Kosten ohne Beleg vom Konto und Bankgebühren. Nicht dabei: Material, Fremdleistung und Anlagegüter.
UnternehmerlohnWas du im Kompass eingetragen hast (im Pro-Plan), sonst aus Meine Kosten.
Produktive StundenDie Arbeitszeit, die in der Zeiterfassung auf Projekte gestempelt ist. Ohne Zeiterfassung: 135 Stunden je Kopf und Monat mit den Köpfen aus Meine Kosten, als „geschätzt“ markiert.

Material und Fremdleistung stecken im Angebot beim Material, Maschinen schreibt dein Steuerberater ab — deshalb zählen sie hier nicht.

Liegen deine Sätze darunter?

Neu steht an dieser Stelle der Stundensatz-Vorschlag: dieselben drei Zahlen, dazu die Quellen jeder Zahl, Kosten ohne Beleg vom Konto und ein Vorschlag je Kostenstelle zum Übernehmen — schon ab dem Starter-Plan. Mehr unter Stundensatz-Vorschlag.

Die Kostenstelle „Azubi“ zählt dabei nicht als „zu niedrig“. Ein Azubi kostet dich weniger als ein Geselle — sein Satz darf niedriger sein.

Ehrlich, wo Daten fehlen

Monate ohne bestätigten Beleg oder ohne gestempelte Stunden nennt CraftFlow unten im Abschnitt. Still aufgefüllt wird nichts.

Fehlt etwas ganz, steht statt der Zahl „–“ mit einem Knopf: Belege erfassen, Einrichten oder Meine Kosten.

Wenn …… ist der Satz
Belege keine Kategorie haben und Material darin stecktzu hoch
nicht alle stempelnzu hoch
laufende Kosten keinen Beleg haben, z. B. die Miete per Dauerauftrag, und du sie nicht als Kosten ohne Beleg markiert hastzu niedrig
du in Maschinen investiert hastzu niedrig — die Abschreibung kennt CraftFlow nicht

Sind es deutlich zu wenige Stunden, meldet CraftFlow das.

Prüfen, ob deine Sätze noch reichen

  1. 1

    In der Seitenleiste auf 🧭 Kompass klicken und zum Abschnitt „Dein Stundensatz-Vorschlag“ scrollen.

  2. 2

    Unten im Kompass bei den Einstellungen die Monatssummen aus deiner Lohnabrechnung und deinen Unternehmerlohn (im Pro-Plan) eintragen, damit nichts „geschätzt“ ist.

  3. 3

    Beim Feld „Mit Wagnis & Gewinn“ deinen Aufschlag eintragen, wenn du nicht mit 15 % rechnest.

  4. 4

    „Deine Sätze im Schnitt“ mit den beiden Zahlen davor vergleichen. Liegen sie darunter, den Vorschlag je Kostenstelle prüfen und mit Übernehmen eintragen.

Tipp · Plan gegen Wirklichkeit

Meine Kosten ist dein Plan. Hier steht, was wirklich war. Weichen beide stark ab, lohnt ein Blick in beide Richtungen — vielleicht fehlen Belege, vielleicht stimmt der Plan nicht mehr.

Worauf du achten solltest

  • Unbestätigte Belege zählen nicht mit. Wer Belege liegen lässt, rechnet sich die Stunde zu billig.
  • Ohne Zeiterfassung rechnet CraftFlow mit einer Annahme für die Stunden. Die Zahl ist dann „geschätzt“, nicht gemessen.
  • Der Aufschlag im Feld „Mit Wagnis & Gewinn“ gilt nur für diese Rechnung. Er ändert weder deine Kostenstellen noch Meine Kosten.

Das gehört dazu

Passt dazu

Diese Seite erklärt eine Funktion. Warum CraftFlow überhaupt mit den Werten deines Betriebs rechnet statt mit Durchschnitten aus dem Internet, steht auf Schreiner-Software — und die Rechnung hinter dem Stundensatz im Ratgeber.

Alle Funktionen ansehen →

Noch nicht dabei?

14 Tage testen, mit allen Funktionen. Ohne Zahlungsdaten.

Kostenlos testen